Weihnachtsaktion des
kath. Gefängnisvereins Düsseldorf

„Es muss wohl jemand geben, der zu diesen Menschen hingeht“, dies sagt Gefängnisseelsorger Pfarrer Reiner Spiegel. Der kath. Gefängnisverein Düsseldorf tut dies seit 125 Jahre. Das Ziel damals war es, menschwürdige Zustände herbeizuführen. Aus dem Glauben heraus versuchte der Verein, dem christlichen Menschenbild auch in den Gefängnissen Geltung zu verschaffen. Viele Argumente wurden damals überhört. Es gab „wichtigere Probleme”, hieß es.

Heute sollen die Gefangenen „befähigt werden, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen”. So steht es im Strafvollzugsgesetz. Das ist auch der Ansatz des kath. Gefängnisvereins: den Inhaftierten nicht als „unverbesserlichen Straftäter” zu sehen.

So begleiten und betreuen die Mitarbeiter des Gefängnisvereins Menschen, die in der JVA Düsseldorf und ihren Zweiganstalten einsitzen, sowie ihre Angehörigen – als SeelsorgerIn, SozialarbeiterIn, BegleiterIn, beruflich oder ehrenamtlich. Nicht, um zu missionieren, sondern um da zu sein für Menschen, die in Not sind.

Jedes Jahr vor Weihnachten wendet sich der Gefängnisverein mit der Bitte an uns, eine oder mehrere Tüten für Inhaftierte zu packen, die ohne jede Unterstützung sind. Wie schon in den letzten Jahren, beteiligt sich unsere Gemeinde auch dieses Jahr wieder an der Weihnachtsaktion des kath. Gefängnisvereins Düsseldorf. Die gepackten Tüten und die Briefe können Sie am 2. und 3. Adventssonntag (9. und 16. Dezember) in den Kirchen in die bereitgestellten Kisten geben, oder sie während der Woche in den Pfarrbüros abgeben. Der Gefängnisverein holt sie dann bei uns ab. Nähere Informationen, auch zu dem, was in die Tüten darf und was nicht, finden Sie im → Infoblatt des Gefängnisvereins.

Informationen
→ Infoblatt zur Weihnachtsaktion

→ Webseite des kath. Gefängnisvereins Düsseldorf

→ Gefangenenmagazin „Ulmer Echo“

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